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Lechner, Reiter & Riesenfelder
Sozialforschung OG, Wien

E-Learning unter der Gleichstellungsbrille - Gleichstellungspotenziale frühzeitig ausloten und nutzen (2020-2021)

Im Zuge des Lockdowns im März 2020 kam es im Bereich Bildung und Ausbildung für viele zu einer erzwungenen Umstellung von Präsenz- auf Online-Angebote. Dies hat Schulen ebenso betroffen wie Universitäten und Fachhochschulen sowie auch sämtliche bildungs- und arbeitsmarktpolitische Angebote, auch jene des AMS. So wurde im Zuge der Pandemie die Mehrzahl der Schulungs- und Beratungsangebote des AMS zumindest partiell in den virtuellen Raum verlagert.

Während für den schulischen und hochschulischen Bereich bereits erste Untersuchungen vorliegen, wie die (teilweise) Umstellung von Präsenzunterricht auf Online- und E-Learning-Angebote stattgefunden hat oder wo dies nicht möglich war, welche erfolgreichen und weniger erfolgreichen E-Learning-Modelle zu identifizieren sind und wie sich Online-Lernformate auf die SchülerInnen und Studierende bzw. unterschiedliche Subgruppen ausgewirkt haben, sind ähnliche Analysen im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik rar. Diese Lücke soll mit dem vorliegenden Forschungsvorhaben unter einem Frauenfokus angegangen werden.

Auf Basis der Erfahrungen des Lockdowns und der damit verbundenen Umstellung auf E-Learning-/Counselling-Angebote in arbeitsmarktpolitischen Angeboten soll erkundet werden, inwiefern diese für weibliche Teilnehmerinnen zugänglich waren, welche Barrieren aufgetreten sind, welche positiven wie negativen Erfahrungen gemacht wurden und welche Schlussfolgerungen für eine Überführung der gemachten Erfahrungen in den Regelbetrieb (oder einen neuerlich notwendigen Umstieg auf komplettes E-Learning/Counselling) gezogen werden können.

MitarbeiterInnen: Nadja Bergmann, Lisa Danzer, Helga Reichert

AuftraggeberIn: Arbeitsmarktservice Österreich

Status: laufend


 


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