Europäischer Sozialfonds (ESF) (Forschung, 2019-2021)

  • Programmierung & Programmergänzung

L&R Sozialforschung unterstützt die ESF-Verwaltungsbehörde (BMA) bei der inhaltlichen Erstellung des Operationellen Programms Europäischer Sozialfonds Plus (ESF+) in Österreich (Programmperiode: 2021-2027). Dabei ist L&R u.a. mit der Abwicklung der erforderlichen Abstimmungs- und Koordinierungsschritte, mit Dialog- und Prozessbegleitung, der Einbindung relevanter Stakeholder sowie der Konzipierung von Texten und Indikatoren beauftragt. Das Projekt wird in Kooperation mit der coop3 Beratungskooperative durchgeführt.

Darüber hinaus ist L&R mit der Unterstützung der Programmergänzung des OP ESF 2014-2020 vor dem Hintergrund von REACT-EU beauftragt. Durch REACT-EU („Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe“) sollen die Maßnahmen zur Krisenbewältigung und zur Linderung der Krisenfolgen durch die Coronavirus-Krise weitergeführt und ausgebaut werden. 

L&R begleitet die ESF-Verwaltungsbehörde bereits seit 2012 bei Programmierungsprozessen sowie Konzepterstellungen. 

  • Evaluierung

L&R Sozialforschung ist zudem Teil des Evaluierungskonsortiums für das Operationelle Programm Beschäftigung Österreich des Europäischen Sozialfonds 2014-2020 gemeinsam mit dem WIFO und IHS. Im Rahmen einer umfassenden begleitenden Evaluierung des ESF-Programms werden alle Prioritätsachsen und Investitionsprioritäten im Hinblick auf Programmumsetzung sowie Arbeitsmarktwirkungen der umgesetzten Maßnahmen und deren Effizienz untersucht. Zudem werden horizontale Tätigkeiten wie die Erhebung von spezifischen Indikatoren, die Analyse und Bewertung der Gleichstellung von Männern und Frauen sowie die Analyse und Bewertung der Berücksichtigung von Barrierefreiheit und Disability Mainstreaming in der ESF-Umsetzung, durchgeführt. Die Evaluierung besteht aus zwei Teilen, wobei der Bericht zum ersten Teil (mit Fokus auf Konzeption und Umsetzung) im Juni 2019 fertig gestellt wurde und der Bericht zum zweiten Teil (mit Fokus auf Wirkung) bis März 2022 vorliegen wird. 

MitarbeiterInnen: Nadja Bergmann, Ferdinand Lechner, Barbara Willsberger, Helga Reichert, Andreas Riesenfelder, Claudia Sorger

AuftraggeberIn: Bundesministerium für Arbeit

Status: laufend