Expertise: Gleichstellungsrelevante Beschäftigungseffekte der Digitalisierung (Forschung, 2019-2020)

Nadja Bergmann (L&R Sozialforschung) arbeitete in Kooperation mit Irene Pimminger (defacto - Sozialwissenschaftliche Forschung & Beratung) an der Expertise „Gleichstellungsrelevante Beschäftigungseffekte der Digitalisierung“, die im Rahmen des Dritten Gleichstellungsberichts der Deutschen Bundesregierung herausgegeben wurde. 

Diese Expertise wurde auf Basis einer umfassenden Literaturanalyse erstellt. Die Auswertung erfolgte dabei anhand einer gleichstellungspolitischen Zielstruktur, anknüpfend an die im zweiten Gleichstellungsbericht der Deutschen Bundesregierung formulierten Gleichstellungsziele im Bereich Erwerbsarbeit und Bildung. 

Dabei stehen Fragen zu digitalisierungsbedingten Beschäftigungseffekten (Substitutionseffekte im Hinblick auf Berufe, Branchen, Tätigkeiten; Veränderung von Beschäftigungsstrukturen, - formen, -bedingungen, Auswirkungen auf Einkommen und soziale Sicherung) und damit einhergehenden Anforderungen an Ausbildung und Qualifikation in Deutschland im Vordergrund.

Zusätzlich wurde die konzeptionellen Grundlagen für eine mögliche Gender Budgeting Analyse zentraler Forschungsprogramme im Bereich der Digitalisierung geschaffen.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Mittlerweile ist die Expertise mit vielen weiteren Expertisen von KollegInnen aus Deutschland und Österreich in den dritten Gleichstellungsbericht der Deutschen Bundesregierung unter dem Titel „Gleichstellung geschlechtergerecht gestalten“ eingeflossen. Dieser ist hier abrufbar.   

MitarbeiterInnen: Nadja Bergmann

AuftraggeberIn: Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V.

Status: beendet


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