ENGLISH VERSION
 erweiterte Suche  

Lechner, Reiter & Riesenfelder
Sozialforschung OG, Wien

mobility4work. Mobilität für die digitalisierte Arbeitswelt (Forschung, 2018-2020)

Unter dem Überbegriff „Industrie 4.0“ wird eine breite Palette an Sachverhalten und möglichen Entwicklungen gesteigerter Informatisierung und Digitalisierung subsumiert. Diese Änderungen treffen nicht nur den Industriesektor im engeren Sinn – wie das Label Industrie 4.0 vielleicht vermuten lässt – sondern genauso den Dienstleistungssektor, der bislang in der öffentlichen Diskussion etwas vernachlässigt wurde. Flexible Arbeitszeiten, wie etwa ein Abgehen vom klassischen ‚nine-to-five‘ Arbeitszeitkonzept, und zusehends flexible Arbeitsorte, wie beispielsweise neuartige Möglichkeiten des Arbeitens im Rahmen der so genannten „Plattformökonomie“ oder kurzfristige Anmietungen von Co-working Spaces, lassen verstärkte Flexibilitätserfordernisse an den (öffentlichen) Verkehr erwarten. Schon bislang ist ‚mangelnde Flexibilität‘ ein zentrales Argument gegen die Nutzung des öffentlichen Verkehrs. ‚Klassische Pendelzeiten‘ könnten künftig zusehends obsolet werden,  ‚Mobility on demand‘ hingegen eine der tragenden Leitlinien für ein bedarfsorientiertes Verkehrsangebot. Die Zukunft der Arbeitsorganisation und -gestaltung stellt jedenfalls einen zentralen Rahmen für die Anfordernisse an die Mobilität der Zukunft dar.

Ziel des Projekts ist es, den Mobilitätsbedarf in einer digitalisierten Arbeitswelt und die Anforderungen „Multimodaler Lebensstile“ aufzubereiten, um den Weg für neue innovative Konzepte der Personenmobilität zu bahnen.

Damit Bedarfsorientiertheit, Nutzbarkeit und Zugänglichkeit des (öffentlichen) Verkehrssystems vor dem Hintergrund einer digitalisierten Arbeitswelt weiterhin sichergestellt ist, werden als Basis für Planung und Entwicklung fundierte Kenntnisse sowie konkrete Konzepte angebotsseitiger Adaptierungen in der Personenmobilität überlegt. In mobility4work werden Veränderungsprozesse interdisziplinär beleuchtet und Entwicklungspotenziale für den Personenverkehr abgeleitet:

 

Das Projekt wird umgesetzt gemeinsam mit:

 

Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Programmlinie 'Mobilität der Zukunft' durch bmvit und FFG.

MitarbeiterInnen: Nadja Bergmann, Lisa Danzer, Petra Wetzel

Status: laufend


 


©2021 L&R Sozialforschung | Datenschutzerklärung | Letzte Aktualisierung 14.01.2021